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Ampster-Blog

Bandzone-Gewinner Clains im Porträt

August 5th, 2011

Schon vor den Aufnahmen zu ihrem ersten Album weist der experimentierfreudige Indie-Rock der oberösterreichischen Band Clains einen erstaunlichen Reifegrad auf.

In der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck mit ihren nicht ganz 12.000 Einwohnern haben einst legendäre Bands wie Urge Overkill oder The Jesus Lizard gespielt, heute wird sie als sub- wie popkulturelles Ödland wahrgenommen. Nicht ganz zu Unrecht, meint Tobias Köttl, Sänger, Texter, Bassist/Gitarrist des Quartetts Clains: »Aber langsam bildet sich doch eine kleine Bandszene.« Mit Johannes Hirsch (Keyboards), Christoph Zitzler (Gitarre/Bass) und Sebastian Templ (Schlagzeug) betreibt er – seit Anfang 2009 – eine der Bands dieser Szene. Im Sommer machen sich die Vier an die ersten »richtigen« Aufnahmen ihrer noch jungen Geschichte. Dabei zeigen bestehende Songs wie »Walls«, »Worst Case Scenario Disaster« oder »Grief & Despair« großes Potenzial – atmosphärische und ambitionierte Musik, mit der die 19- bzw. 20-Jährigen nicht nur in den Lyrics das Leben in der Kleinstadt – »Dorf«, sagt Tobias – transzendieren.

Nicht die schlechtesten Vorbilder
Zwei Bandmitglieder absolvieren gerade ihren Zivildienst, danach zieht es alle vier in die Stadt. Nicht zuletzt, um dort die eigene Musik noch ernsthafter zu betreiben. Als eine Referenz nennt Köttl Radiohead. Nicht die schlechtesten Vorbilder, um sich nach der kreativen Decke zu strecken. Dabei hilft es, dass alle vier ein Instrument gelernt haben, das sie jedoch in der Band nicht spielen – um die Zugänge offen und die musikalische Interaktion spannend zu halten. Bei aller Ernsthaftigkeit, mit der sie ihrer Musik nachgehen, wollen sie sich aber nicht einkrampfen, »zwanghaft« irgendeiner Karriere nachlaufen. So fiel der Zuschlag für die Aufnahmen auf ein lokales Studio, weil der Probe-Mix eines Songs gefiel und die Arbeitsatmosphäre stimmt. Weil Musikmachen, wie die Clains es betreiben, nämlich ein Stück Lebensqualität ist.

How To Bandzone?
Erstelle hier dein Band-Profil und bestätige die Teilnahme an der TBA Bandzone. Wer im jeweiligen Wertungszeitraum die meisten Fans sammelt, wird im nächsten TBA sowie auf www.TBA.cc vorgestellt.

Aktueller Zwischenstand: www.ampster.net/bandzone

Text: Rainer Krispel/TBA

Bandzone-Gewinner Philipp Szalay im Porträt

December 28th, 2010

Aus dem Ennstal stammend, macht von Graz aus ein junger Singer-Songwriter auf sich aufmerksam. Die Lieder des Philipp Szalay verblüffen dabei durch Schönheit und Reife.

Philipp Szalay studiert Lehramt Englisch und Geografie in der steirischen Landeshauptstadt – nicht die schlechtesten Vorraussetzungen für den Sänger und Gitarristen, der auf Englisch singt und der es unterwegs mit seiner Musik sicher noch auf einige Kilometer bringen wird. Ein paar dieser Kilometer absolvierte er 2009 gemeinsam mit dem Nowhere Train, mit Ian Fisher, Frenk Lebel, Stephan Stanzel & Co dockte er so bei einer aufstrebenden Riege von Songwritern an.

Schwelgerisches Pathos, das berührt
Bereits 2006 begann Szalay Musik zu machen, ab 2008 ernsthafter. Gitarrespielen lernte er als Autodidakt, der Bruder machte mit der ersten Oasis-Platte das Tor zu einem »riesengroßen Musikstrudel« auf, in dem er sich gerne verliert. Das ursprüngliche Motiv dafür, die Stimme zu erheben und in die Saiten zu greifen, war die klassische männliche Songwriter-Geschichte: eine Frau. »Oh My Girl You Look So Fine« heißt dann auch der erste Song von Szalays in Eigenregie veröffentlichter Debüt-EP. Sechs Stücke, die das Maximum erreichen, was eine solche akustische Visitenkarte leisten kann: Lust auf mehr machen! Was der Musiker selbst auf seiner Website als »orchestralen Lagerfeuer-Sound« beschreibt, vermag bei Songs wie »Soon Enough« oder »Till The End« gleichzeitig mit schwelgerischem Pathos beim Kitsch anzuklopfen und einen unmittelbar zu berühren. Bei der Live-Umsetzung dieser Übung assistieren Paul Plut (Klavier, Gitarre), Andreas Klinger (Gitarre), Nina Bachler (Stimme) und Verena Borecky (Violine). Der Plan für ein Album existiert, es soll wieder mit Produzent Christofer Franke entstehen, mit dem Philipp Szalay bereits seine Debüt-EP umgesetzt hat. Aktuell stehen aber bis zum Jahresende noch einige Gigs an, unter anderem vor dem Nowhere Train und gemeinsam mit Ian Fisher. Tiefer in den Strudel!

How To Bandzone?
Erstelle hier dein Band-Profil und bestätige die Teilnahme an der TBA Bandzone. Wer im jeweiligen Wertungszeitraum die meisten Fans sammelt, wird im nächsten TBA sowie auf www.TBA.cc vorgestellt und ist mit einem Track auf der TBA Download-CD vertreten.

Aktueller Zwischenstand: www.ampster.net/bandzone

Text: Rainer Krispel/TBA

Bandzone-Gewinner Archive Of Silence im Porträt

November 16th, 2010

Eine Gitarre, eine Stimme und ein Aufnahmegerät. Das ist das Instrumentarium, mit dem Florian Frühwirth aka The Archive of Silence seine schönen, einfachen Songs archiviert.

“Gut, dass du anrufst”, meint Florian Frühwirth, der – der Arbeit wegen – zwischen Wien und Graz pendelt. Der 29-Jährige ist gerade beim Wohnungsputz, eine Tätigkeit, bei der eine Pause (fast) immer gut tut. Schnell entpuppt sich Florian als Mensch, in dessen Leben Musik eine überdurchschnittlich wichtige Rolle spielt. Als Teil des Vereins Indiepartment veranstaltet er in Graz Konzerte, 12- bis 15-mal im Jahr, mit einem Hauptaugenmerk auf kleinen, feinen Acts. Später am Abend stehen für ihn noch Tweak Bird aus den USA auf dem Programm.

Das Jammertal namens Leben
Sein eigenes musikalisches Vehikel The Archive Of Silence nahm Formen an, als er die Gitarre, die er schon länger spielt und sogar ein Jahr lang “richtig” gelernt hat, dafür zu nutzen begann, eigene Songs zu schreiben. Das war “so 2007 oder 2008, spaßhalber” – und um als Support-Act von Home Of The Lame aufzutreten, die Florian sehr schätzt. Wie generell “herbstliche Musik”, leicht angetrauert, mit einer wohlfeilen Dosis Melancholie. Der Name Sophia fällt, als es um Lieblingsmusik geht. Das macht alles Sinn, wenn man “I Can’t Even Move” oder “Let’s Go” hört, zwei der etwa zehn Songs, die das Repertoire von The Archive Of Silence ausmachen. Einfache Lieder, die einen aber dennoch fesseln können. Der Musiker klagt dabei so unverstellt, dass das Jammertal, welches Leben und Liebe sein mögen, eben nicht vertieft, sondern auf diese wunderbare Art, wie es nur Musik zu tun vermag, überbrückt wird. Er erzählt von Aufnahmen mit seiner Freundin am Klavier und dem Plan, sich zum 30er ein “richtiges” Album zu schenken. Nicht, weil er glaubt oder erwartet, dass die Welt auf seine Lieder wartet, mehr, um das einmal “gescheit zu machen” – und um der Musik, der Songs willen. Hoffentlich gönnt sich Florian dieses Geburtstagsgeschenk!

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Text: Rainer Krispel/TBA

Support für Wild Palms gesucht

November 10th, 2010

Die Kollegen vom TBA suchen für ihre Weihnachtsparty am 18. Dezember im Wiener Badeschiff eine Support-Band für Wild Palms (UK). Und die gute Nachricht: Die Support-Band wird unter den Ampster-Bands ausgewählt.

Insgesamt bekommen 6 Bands die Chance, einen ihrer Tracks auf der TBA-Facebook-Page zu präsentieren. Die User stimmen dann ab, wer den Support-Slot bekommt. Für die Bands gibt es neben einem Bandporträt auf www.tba.cc, Kommunikation auf Flyern, Inseraten und Postern natürlich auch eine Aufwandsentschädigung.

Also: Bewerbt euch bis 12. November mit einem Mail an office@TBA.cc.

Bandzone-Gewinner Gudrun von Laxenburg im Porträt

October 14th, 2010

Aus einem Gag ist eine Band geworden – und was für eine! Das Trio Gudrun von Laxenburg mischt befreit von der Sklaven­treiberei des Click-Tracks die heimische Musikszene auf.

Ich erwische July Skone, den Drummer von Gudrun von Laxenburg, am Weg in den Proberaum im Wiener EKH, wo Band-Partner Christoph Mateka (neben seinem Studium der Musikwissenschaft) auch ein Studio betreibt. Komplettiert wird das Trio von Daniel Helmer, Student an der Filmakademie. Ist man mit der städtischen Geografie in der Gegend um das EKH einigermaßen vertraut, ist es ein leichtes, den Bandnamen herzuleiten – bei Gudrun von Laxenburg ist ein ausgeprägtes spielerisches Element eingebaut. Seit 2009 werkt das Trio mit Background in diversen Rock- und Pop-Formationen daran, Techno als entfesselten Live-Act auf die Bühne zu bringen.

Frei fließende Energie
Noch im Duo als einmalige Geschichte bei einer Wohnungseinweihungsfeier konzipiert – inklusive beschwerdefreudige Nachbarn – ist gleich der zweite Gig dahergekommen, was die Musiker hat weitermachen lassen. Und sie rennen damit zusehends offene Türen ein. July an den Drums verzichtet bewusst auf den automatisch generierten unbestechlichen Beat-Diktator im Ohr, was es ihm und seinen Kollegen ermöglicht, weit freier miteinander zu spielen und »auf die Energie des Publikums einzugehen«. Die Tracks sind entsprechend strukturiert und lassen Raum dafür, einzelne Parts je nach Situation auszuweiten oder zu straffen. Stimmen kommen, wenn, dann über den Vocoder oder vom Sampler, Ansagen oder Moderationen werden bewusst außen vor gelassen – die schon erwähnte Energie muss frei fließen können. Nach der EP »Elektro-sexuell« mit live aufgenommenen Tracks als Visitenkarte fürs Booking arbeitet das Trio – zweimal 24, einmal 26 Jahre alt – gerade daran, seine Musik im Studio auf den Punkt zu bringen und das Techno-Gebot des fetten Sounds mit der Kraft des (Live-)Moments zu vereinen.

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Text: Rainer Krispel/TBA

Bandzone-Gewinner Earl Mobileh im Porträt

September 29th, 2010

Der Bandname ist einem Helge-Schneider-Film entlehnt – mit der nötigen Distanz nimmt das Grazer Trio Earl Mobileh aber dennoch die richtigen Dinge ernst.

Matti Kruse, Gitarrist und Sänger von Earl Mobileh, die seit 2006 gemeinsam Musik machen, ist wie Schlagzeuger Christian Sobtzick aus Deutschland in die steirische Hauptstadt gekommen, um Tontechnik zu studieren. Es mag ihrer Herkunft und den deutschen Texten geschuldet sein, dass das Trio – den Bass spielt Lorenz Kirnbauer – mitunter mit Turbostaat, Tomte, Kettcar oder, wie Matti erzählt, EA80 verglichen wird. Earl Mobileh klingen jedenfalls wie keine dieser Bands, spielen einen ökonomischen, zeitgemäßen Rock mit eigenem Charakter und voll spannender
Dynamiken, dem der Ausgangspunkt der Band als Instrumental-Kombo anzuhören ist – passend auch, dass demnächst das ohne Gesang auskommende Stück “Andere Seite” auf der Compilation “The Song, Not The Singer” bei Pumpkin Records erscheinen wird.

“Stille, wenn der Damm bricht”

Die Texte und Matti Kruses prägnante Stimme nutzen den Platz, den die für sich allein schon fesselnde Musik lässt, hervorragend. Auch wenn das deutsche Magazin Trust das alles ganz anders bewertet – was Earl Mobileh völlig uneitel im Web zitieren. Englisch als Sprache der Texte hat der Sänger für sich dabei ausgeschlossen: “Da würden mir die Wörter fehlen.” Was schade wäre. In “Podeste”, einem ihrer Songs auf der Anfang 2009 erschienenen Split-LP mit der Grazer Band Lambda, singt er: “Wir hinterlassen Stille, wenn der Damm bricht.” In der mit geilen Bands gesegneten Grazer Szene fühlen sich Earl Mobileh recht wohl, gleichzeitig drängt es sie natürlich auf die Bühnen, was die drei mit der Schwierigkeit konfrontiert, “als unbekannte Band eine Tour zu organisieren”. Nach der Sommerpause – Erwerbsarbeit! – geht’s ans erste komplette Album. Vier bis sechs neue Songs befinden sich bereits in diversen Fertigstellungsstadien.

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Text: Rainer Krispel/TBA

Ampster-Act Likewise beim Jack Daniel’s Rock’n'Birthday

August 20th, 2010

Am 29. September findet in der Arena Wien der Jack Daniel’s Rock’n'Birthday statt. Das Line-Up kann sich wahrlich sehen lassen: Art Brut, Archie Bronson Outfit, Pete & The Pirates, The Wave Pictures, The Beth Edges und Eternal Tango. Noch besser aber: Der Abend wird vom Ampster-Act Likewise eröffnet.

Zehn Bands schafften es auf die Shortlist und stellten sich auf der Facebook-Page von Jack Daniel’s Rocks Austria dem User-Voting. Mit dabei waren:

Likewise und The Four Evas lieferten sich bis zum Ende der Votingwoche ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Likewise konnten am Ende mehr “Likes” für sich verzeichnen. An dritter Stelle landeten die Jungs von Traise.

Das Ampster-Team gratuliert und wir freuen uns schon auf den Likewise-Auftritt. Wir sehen uns am 29. September in der Arena Wien.

1 Jahr SupportedBy

August 6th, 2010

SupportedBy feiert Geburtstag und auf die registrierten Bands warten Geschenke! Das erste Jahr SupportedBy brachte über 20 Konzerte, 1 GoTV-Bericht, 1 Free-Ski-Film und knapp 500 registrierte Bands. Und das soll nun gefeiert werden.

Das SupportedBy-Team sucht aus dem Band-Pool 5 Bands aus. Auf die Gewinner wartet ein Bandporträt im SupportedBy-Blog, auf T-Mobile-Music und Inserate in den Partnermedien The Gap, TBA und Vice.

Falls ihr noch nicht dabei seid: Einfach hier bei Ampster registrieren und die Checkbox für die Teilnahme an SupportedBy anhaken (solltet ihr schon registriert sein, dann müsst ihr natürlich nur die Checkbox anhaken – falls ihr das nicht ohnehin schon gemacht habt). Vielleicht steht ihr schon bald als nächster Support-Act auf der Bühne (derzeit wird beispielsweise gerade eine Vorband für Norman Palm am 20. September im Wiener Chelsea gesucht).

Jetzt neu: Das Player-Widget!

January 7th, 2010

Ihr wollt euch gnadenlos selbst vermarkten? Ampster liefert ein neues Tool dazu! Mit unserem Player-Widget in zwei Breiten (300 px & 200 px) könnt ihr die Songs von eurer Band oder auch Songs von Bands, die ihr einfach gut findet, per copy/paste in Websites und Blogs einbinden.

Eigentlich bindet ihr mit dem Player-Widget aber nicht nur Songs ein, sondern (fast) das gesamte Ampster-Profil. Natürlich in kompakter Widget-Größe. Das heißt eure kommenden Konzerte werden genauso angezeigt, wie eure Biographie, eure Fotos und eure Ampster-Fans.

So funktioniert’s
Der Einbau ist denkbar einfach. Ihr geht auf das Ampster-Profil der Band, von der ihr das Player-Widget einbauen wollt. Unter dem Menüpunkt „Tracks“ srollt ihr ganz nach unten. Und dort findet ihr schon den Code. Den kopiert ihr raus und fügt ihn auf eurer Website, in eurem Blog oder wo auch immer ein. Und schon wird das Player-Widget angezeigt. Viel Spaß!

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